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  Vom Lernen und Entlernen. Fotografie und Fotokunst auf der documenta 14 in Kassel.


lobalisierung. Die Kunst muss nicht unbedingt in Sackleinen und mit Parolen daherkommen; es geht auch mit Witz, ohne dass das als Karikatur oder in purer Oberflächlichkeit enden müsste.

Eijkelbooms obsessives Konzept war auf der documenta die Ausnahme. Die Welt ist schlecht, ganz ohne Frage, aber wie genau man damit umzugehen hat, kann auch die Kunst, so gesellschaftlich engagiert und politisch sie auch gedacht sei, nicht sagen. Kurator Adam Szymczyk war mit seinen Ansprüchen im Vorfeld der beinahe unübersehbaren Ausstellung zu Recht vorsichtig und sagte: „Für mich ist der Erfolg der Ausstellung, ehrlich gesagt, dass sie überhaupt stattfinden kann“ (Interview mit dem DLF, wie oben). Ob man nun von Athen oder Kassel lernen wird, ob die documenta ihren weltweiten Spitzenplatz als Ausstellungsinstitution halten oder ausbauen kann, muss offen bleiben. Sicher ist nur, dass sie in fünf Jahren wiederkommt.

11.06.2017

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